Dominik Thiel qualifiziert sich erneut für Ironman WM auf Hawaii
von Moritz Spitz
Seine bisher härteste der sieben absolvierten Ironman-Langdistanzen erlebte der Hünstetter Triathlet Dominik Thiel beim Ironman Südafrika, der zugleich die offenen Afrikameister ermittelte. Ausgetragen wird der Wettkampf in Port Elizabeth, das auch als „The windy city“ bekannt ist. Diesem Ruf machte die Hafenstadt am Wettkampftag Mitte November alle Ehre.
Traditionell wird die Ironman-Langdistanz über 3,8km Schwimmen, 180km auf dem Rad und dem abschließenden 42,2km langen Marathon ausgetragen. Aufgrund der heftigen Windböen von bis zu 75km/h und der damit verbundenen unruhigen See mit hohem Wellengang, verkürzte sich der Schwimmpart auf 700m, um Sicherheit für alle Teilnehmer*innen zu gewährleisten. Um kurz nach 7:00 Uhr stürzte sich der AK40-Athlet ins Meer und bewältigte den kurzen Schwimmauftakt in etwas mehr als 11 Minuten.
Auch nach dem Wechsel auf das Zeitfahrrad bestimmte der starke Wind, vor allem auf dem Rückweg auf der zweiten Hälfte der zweimal zu durchfahrenden 90km Runde, das Rennen. Zudem erhöhte der raue und wellige Straßenbelag den Rollwiderstand der Reifen. Diese schweren Bedingungen führten zu sehr fairem Rennverhalten aller Starter*innen, da verbotenes Windschattenfahren schlicht kaum möglich war. Unter der immer stärker herauskommenden Sonne, die zu einem ordentlichen Sonnenbrand führte, wurde Thiel zudem glücklicherweise von einer Radpanne verschont. Mit einem Schnitt von etwa 36km/h beendete der Ausdauersportler den zweiten Teil des Rennens nach ziemlich genau fünf Stunden.
Bereits in der Wechselzone zeigte sich die Ermüdung durch das kräftezehrende Radfahren. Neben dem weiterhin böigen Wind sorgten die 380 Höhenmeter für einen ebenfalls selektiven Marathonverlauf. Folglich reduzierte der Limbacher Athlet das angepeilte Zieltempo etwas, um keinen drastischen Einbruch in der zweiten Marathonhälfte zu riskieren. Wie auch für fast alle anderen Teilnehmer*innen waren die 42,2km eher ein zäher Kampf mit den schweren Beinen. Nach 3:28 Stunden zu Fuß und insgesamt 8:47:27 Stunden auf der Strecke überquerte Thiel als Sechster (von 110 Startern) der teilnehmerstärksten Altersklasse M40-44 das Ziel. Zugleich bedeutet die herausragende Zeit Platz 29 aller 557 männlichen Amateure.
Mit dieser beherzten Leistung, der eine gezielte 3,5-monatige Vorbereitung im kühlen deutschen Herbst durch Coach Matthias Knossalla hervorging, konnte sich der Ironman-Routinier nach 2018 erneut für die Ironman WM in Kona/Hawaii im Oktober nächsten Jahres qualifizieren.
Weiterhin erfolgreich im Gelände unterwegs ist Marvin Heuser. Beim Adventscross in Pfungstadt lief er auf Rang Zwei der U16-Konkurrenz über ca. 2500m sowie damit zugleich auf Platz Eins seines Jahrgangs der M14.
Erstes Beachturnier in Bechtheim mit tollen Spielern
von Stefan Sürth
Nach dem Kooperationsvertrag vom 16. März 2020 zwischen den beide Vereinen Teutonia Bechtheim und der TSG Limbach, sowie dem gleichzeitigen 100-jährigen Jubiläum der Teutonia Bechtheim, wurde es Zeit für eine gemeinsame Veranstaltung. Bei dem prognostizierten guten Wetter haben wir uns schnell für ein Freiluftturnier auf dem Beachvolleyballfeld in Bechtheim entschieden.
Befreundete Vereine wurden angeschrieben, Spielpläne erstellt, und die vereinsinternen Aufgaben zugewiesen. Dies alles funktionierte, durch viele Turniere erprobt, wie ein Schweizer Uhrwerk.
So kam es dann am Sonntag, den 5. September zum großen Showdown in dem frisch gepflegtem
Sandkasten für „große Kinder“.
Corona bedingt galten seit diesem Tag die 3 G Regeln.
Geimpft, genesen, getestet (notfalls zusätzlich vor Ort).
Die Spielpläne waren für 5 Mannschaften ausgearbeitet.
Drei Mannschaften hatten zugesagt. Die vierte Mannschaft „Dream Team 2021“ wurde durch die Anwesenden bei jedem Spiel neu besetzt. Da alle möglichst oft spielen wollten, waren die Plätze im Dream Team heiß begehrt. Das machte sich auch zum Schluss bei der Siegerehrung mit einem 3. Platz bemerkbar.
Es wurden die aktuell für den Hallenvolleyball gültigen Spielregeln angewendet.
Also 6 Personen auf jeder Seite im Spielfeld. Da unsere Hobbymannschaften aus gemischten Teams bestanden, kam als wichtige Regel hinzu, dass in jeder Mannschaft mindestens 2 Frauen auf dem Feld sein mussten.
Schiedsrichter, Linienrichter und Punktezähler stellte jeweils eine andere, im Spielplan ausgeschriebene Mannschaft.
Nach Empfang und Einweisung der Mannschaften konnte das erste Spiel beginnen.
Gespielt wurde in zwei Sätzen bis 15 Punkte.
In jedem Match wurde um jeden einzelnen Punkt, mit teilweise spektakulären Ballwechseln erbittert gefightet, und dabei wurde Volleyball
auf sehr hohem Niveau gespielt.
Man merkte den Mannschaften förmlich an, wie froh sie waren endlich mal wieder ein Turnier spielen zu können.
Nach dem offiziellen Ende des Turniers, während der Auszählung durch die Turnierleitung, war eine
kurze Mittagspause. Alle konnten sich endlich an der liebevoll zubereiteten Speisetheke mit einzeln abgepackten Speisen bedienen und auch mal „was Kaltes“ trinken.
Um 14 Uhr dann wurden die Sieger bekanntgegeben, die Preise überreicht und noch ein paar schöne Mannschaftsfotos von unserem Pressewart Hans-Jörg Strecker „geschossen“.
Anschließend konnte jeder noch das Beachfeld nutzen und so lange spielen wie er wollte.
Dies wurde auch noch bis in den späten Nachmittag genutzt und munter „Jeder gegen Jeden“ weiter gepritscht und gebaggert.
Eigentlich müssten wir nochmal zum Sportplatz fahren, um zu sehen, ob da immer noch einige im Sand wühlen, die (eventuell?) zu Hause vermisst werden.
Die Volleyballgruppe der TSG-Limbach „GEBB-NET-UFF“ bedankt sich bei Allen, zum einen für die Einhaltung der Hygienebedingungen und Maßnahmen, zum anderen für die tatkräftige Unterstützung! Schön, dass ihr einfach dabei wart.
Es hat riesigen Spaß gemacht!
Gerne im nächsten Jahr wieder!
Freiwillige Helfer gesucht – Erich-Fill-Triathlon am 15. Juni 2025
Taunustein Am 15. Juni 2025 findet die 37. Auflage des Erich-Fill-Triathlons in Taunusstein statt – ein sportliches Highlight, das ohne die Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer nicht möglich wäre. Damit die Veranstaltung auch in diesem Jahr reibungslos abläuft, suchen wir engagierte Freiwillige für verschiedene Aufgabenbereiche:
- Aufbau & Abbau
- Check-In / Wechselzone
- Wettkampfbüro
- Schwimmen / Bahnenzählen
- Rad – Auf-/Abstieg vor dem Schwimmbad
- Verpflegung After-Race & auf der Laufstrecke
- Verpflegungsstand für Zuschauer
- Springer (flexible Unterstützung in verschiedenen Bereichen)
Ob mit oder ohne Erfahrung – jede helfende Hand ist willkommen! Gemeinsam sorgen wir dafür, dass der Erich-Fill-Triathlon wieder ein voller Erfolg wird.
Wer mithelfen möchte, kann sich bis spätestens 01. Mai 2025 per E-Mail an helfer@tsg-limbach.de melden.
Wir freuen uns auf viele Unterstützer und bedanken uns schon jetzt für euer Engagement!
Eure TSG Limbach