Sensation in der 4. Hessenliga
SG Elz/Limbach schafft Aufstieg doch noch
von Armin Borst
Oberursel SG Elz/Limbach gewinnt das letzte Rennen in Oberursel und steigt auf.
Die Vorzeichen standen für die Mannschaft der SG in der 4. Hessenliga nicht gut. Zu stark präsentierten sich die direkten Konkurrenten aus Griesheim, Kassel und Darmstadt. Durch den unglücklichen vierten Platz beim Rennen am 16.8. (wir berichteten) in Rodgau fehlten wichtige Punkte für den Aufstieg und die SG rutschte auf Platz drei in der Tabelle ab.
Erneut durch den krankheitsbedingten Ausfall von Lukas Hafner etwas geschwächt wurde kurzfristig Routinier und Senioren-Vizehessenmeister Sandro Crisolli in das Team für Oberursel berufen. Neben Teamkapitän Marius Holl starteten wieder Yannick Noah Reiz, Sergey Raykov und Marvin Müller, die alle bereits in Rodgau für das Team am Start waren.
Im Freibad Oberursel stand das anstrengende und selten angebotene Format Swim&Runrepeat auf dem Programm. Ein welliger 2 Kilometer Laufrundkurs mit anschließendem 250m Schwimmen muss ohne Pause hintereinander absolviert werden. Den Wechseln zwischen den einzelnen Abschnitten kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Ein schneller Wechsel in die und aus den Schuhen ist eine wichtige Grundvoraussetzung für ein gutes Ergebnis. Der abschließende Zieleinlauf am Ende über ca. 300m wird gerne barfuß gesprintet, um Zeit zu sparen und Plätze gut zu machen.
Yannick Noah Reitz, leider auch die Woche über leicht kränkelnd aber am Wettkampftag wieder fit erwischte einen guten Start und wird mit einem Start-Ziel-Sieg Erster in der 4. Hessenliga.
Sergey Raykov zeigt von Anfang an ein starkes Rennen, schiebt sich in seiner Paradedisziplin dem Schwimmen immer weiter vor und belegte am Ende den 9. Platz.
Marius Holl und Marvin Müller machen es ihrem Teamkollegen gleich und können dank ihrer guten Schwimmform in jeder Runde wichtige Plätze gut machen. Marius beendet das Rennen auf dem 11. Platz, Marvin auf dem 27. Platz. Sandro Crisolli sichert das Teamergebnis für die SG mit dem 32. Platz ab.
Im Ziel hieß es abwarten und rechnen: Wie haben sich die Konkurrenz aus Griesheim und Kassel geschlagen? Ist man noch mal rangekommen? Gar vorbeigezogen? Oder bleibt es zum Saisonende bei dem guten Bronzerang in der 4. Liga? Das wäre der Platz hinter den beiden Aufstiegsplätzen. Nach grobem Überschlagen der Platzziffern durch die Betreuer wird klar, für einen Platz auf dem Tagespodium sollte es reichen. Dann Gewissheit: Die SG Elz/Limbach2 gewinnt das letzte Rennen der Saison vor der TG Tria Rüsselsheim und dem TuS Griesheim. Kassel lässt im entscheidenden Rennen um den Aufstieg Federn, hat eine Disqualifikation zu verkraften und fällt auf Tagesplatz 8 zurück.
Damit ist die kleine Sensation perfekt und der nun etwas überraschende aber völlig verdiente Aufstieg doch noch erreicht!
In Babenhausen finisht das breitensportliche Mixed-Team am gleichen Tag eine verlängerte Kurzdistanz. Von Beginn an wellig und windig war es sehr anstrengend, aber schön. In der Besetzung Fabienne Danthony, Sandra Wickner, Johannes Theobald und Armin Borst erreicht das Quartett einen zufriedenstellenden 15. Platz unter 17 Teams und erlebt einen tollen, die Gemeinschaft fördernden, Sporttag.
2. Triathlonbundesliga: Elz/Limbach festigt Platz 5
von Armin Borst
Viernheim Beim vierten von fünf Saisonrennen stand für die 1. Mannschaft der Startgemeinschaft ein Teamsprint in Viernheim an. Den Auftakt machte ein vier Mal 350m Staffelschwimmen. In der Reihenfolge Ian Manthey, Tom Borst, Rasmus Adam und Oskar Weber hielt das Team Tuchfühlung zur Spitze. Als viertes von 16 Teams schob das Quartett die Räder durch die Wechselzone.
Es folgte ein 20 Km langes Teamzeitfahren über den flachen 5 km langen Rundkurs. Immer wieder wechselten die Positionen.
Nach nicht einmal 30 Minuten Fahrzeit fuhren fünf Teams mit geringem Abstand in den Wechselgarten, wo blitzschnell in die Lauschuhe gewechselt wurde.
Die wilde Hatz ging nun im Viernheimer Waldstadion und dem danebenliegenden Waldstück weiter. Vier Runden zu je 1,25 Km ließen die Zuschauer das Rennen gut verfolgen. Das laufstarke Darmstädter Quartett baute seine auf der zweiten Runde erkämpfte Führung leicht aus. Dahinter kämpften Hof, Würzburg. Elz/Limbach, München und Ludwigsburg eng beieinander um die weiteren Podestplatzierungen.
Abzusitzende Zeitstrafen (30 Sekunden) wegen irregulären Abständen beim engen Radfahren wirbelten die Reihenfolge immer wieder durcheinander, spornten zu Zwischenintervallen an und machten den Verlauf spannend.
Im Schlussspurt über die letzte halbe Stadionrunde hatte diesmal Hof die Nase vor Würzburg. Hinter Ludwigsburg und München folgte Elz/Limbach auf Rang 6, lediglich 13 Sekunden hinter dem Bronzerang.
Damit ist die gesamte Mannschaft sehr zufrieden. Rasmus fasste es perfekt zusammen: „Wir haben uns nicht gefürchtet und voll abgerufen.“
Vor dem Finale am 6.9. beim RheinMain-Sprint in Frankfurt liegt die SG aktuell auf Platz 5 der Saisontabelle und hat damit das Saisonziel, einen sicheren Mittelfeldplatz, schon sehr sicher.
Dementsprechend geht der Blick auch schon weiter nach vorne. Das letzte Rennen, mit Start im triathlonlegendären Langener Waldsee, werden mitunter ganz junge Nachwuchssportler der SG bestreiten und so die Gelegenheit bekommen, das erste Mal Bundesligaluft zu schnuppern und sich auf die in 2027 anstehenden Herausforderungen einzustellen.
Die Nachwuchssportler Tilman von den Driesch (Platz 4) und Eliah Krüger (Platz 5) finishten im Rennen der Jugend A über die Sprintdistanz. Mit ihren guten Leistungen boten sie sich für die Ligamannschaften an und werden bald ihr Debüt dort geben können.
Ergebnisse und Tabellenstände
Tagesergebnis Viernheim: https://triathlon-timing.com/results/results/2026/2026_08_22_42._V-Card_Triathlon_2026_-_Samstag/Cupliste_2._BuLi_Sued_Herren_maennlich_Team.pdf
Aktueller Gesamtstand nach Viernheim: https://www.triathlonbundesliga.de/2-bundesliga/liga-sued
Triathlon-Senioren der SG Elz/Limbach sind Vize-Hessenmeister
von Armin Borst
Rodgau Am 18.08. war die SG Elz/Limbach mit zwei Ligateams beim Rodgau-Triathlon über die Olympische Distanz, vertreten. Hervor hoben sich die Senioren des Ü40-Teams. Im Saisonfinale verbesserten sie sich auf den 2. Rang und tragen nun den Titel „Hessischer Vize-Mannschaftsmeister“.
Ihr drittes Saisonrennen bestritt das SG-Aufbauteam in der 4. Hessenliga mit dem Ziel Tabellenplatz 2 zu festigen.
Für das Seniorenteam standen im letzten Rennen der Saison über 1,5 Km Schwimmen, 40 Km Radfahren und 10 Km Laufen Tobias Behle, Sandro Crisolli, Stefan Kreis und Armin Borst an der Startlinie des Rodgauer Sandstrands. Routinier Tobias in Vorbereitung auf ein Qualirennen zur Ironman-WM, spulte ein gleichmäßiges Rennen in der Spitze ab. Platz 4 erreichte er am Ende. Sandro zeigte sich von seinen Langdistanzauftritten gut erholt. Er wurde 12ter. Im Ziel folgte Stefan auf Platz 20. Armin wurde direkt dahinter 21ter und sicherte das Teamergebnis ab.
In der Summe erreichte die Mannschaft mit 36 Platzzifferpunkten Platz 5. In der saisonübergreifenden Addition der vier Rennen in Griesheim, Bottendorf, Taunusstein und Rodgau springt das Team mit 17 Punkten auf den Vizerang. Eindeutiger Hessenmeister wurde der SC Oberursel mit 9 Punkten Vorsprung. Rang 3 teilen sich, ebenfalls mit 17 Punkten, aber mehr Gesamtplatzziffern die Teams aus Dortelweil und Marburg/Krofdorf.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Mannschaft in der 1. Hessischen Seniorenliga, für die im Laufe der Saison auch Dominik Thiel, Till Ziegler, Sergey Raykov und Teamkapitän Günter Rothmayer erfolgreich im Einsatz waren.
Teamchef Günter stellte sich an diesem Tag der Konkurrenz über die verkürzte Sprintdistanz. Mit Platz 13 (von 127 Männern im Ziel) landete der Routinier, der zudem seine Altersklassenwertung (M60) gewann, weit vorne.
Für das SG-Aufbauteam gingen an diesem Tag Yannick Noah Reitz, Sergey Raykov, Marius Holl, Bjarne Scheel und Marvin Müller an den Start. Personell etwas geschwächt ging die Mannschaft dennoch zuversichtlich das gesteckte Ziel erreichen zu können, in das Rennen.
Im Ziel belegten Yannick Platz 2, Sergey Platz 12, Marius Platz 17 und Bjarne Platz 20; Marvin komplettierte das Teamergebnis auf Platz 32. Nun hieß es, gespannt die Platzziffern zu addieren: War mit der soliden Mannschaftsleistung ein Podestplatz möglich oder waren die anderen Teams doch zu stark? Nach Platzziffern lag die SG punktgleich mit dem direkten Aufstiegskonkurrenten TuS Griesheim auf Platz 3. Entscheidend war nun die Mannschaftsgesamtzeit. Diese fiel leider zugunsten des TuS aus.
Am Ende belegte die SG Platz vier hinter dem ACT Kassel, DSW Darmstadt und TuS Griesheim.
Damit rutscht die SG von Platz 2 auf Platz 3 ab und verliert in der Tabelle vor dem Finale am 30.08. den direkten Aufstiegsplatz.
Nun heißt es, beim abschließenden Rennen in Oberursel die Daumen zu drücken – auch wenn die besseren Karten rechnerisch klar bei Kassel und Griesheim liegen.
Sehr schöner Triathlonausflug nach Nizza 😉
von Armin Borst
Nenderoth Zum Nizzaman braucht man nicht bis zur Cote d’Azur zu fahren. Ein Radausflug in den hohen Westerwald nach Greifenstein reicht da schon. Das taten Sergey Raykov und Armin Borst am 25.7.. Ziel war das kleine Dörfchen Nenderoth und der knackige Crosstriathlon des dortigen Skiclub „Nizza“. Hügeliges Gelände, bestes Wetter und der Sandstrand am Waldsee. Die Region trägt den Spitznamen „Nizza“ des Westerwaldes zu recht.
Den Triathlon richtet der Skiclub seit 21 Jahren mit großer Unterstützung der ganzen Dorfgemeinschaft liebevoll und leidenschaftlich aus. Im Winter betreiben die Mitglieder auch einen Skilift auf dem Knoten (605 müNN).
Ein Highlight der Veranstaltung ist die im Anschluss an die Wettkampfeinweisung erfolgende, gemeinsame Radeltour des Teilnehmertross‘ zum Start am Probbacher Waldsee. Dort wird dem Rad unspektakulär ein Liegeplätzchen gesucht und kurz darauf geht die erste von drei Startwellen auf die 400m lange Runde durch den See. Innerhalb von nur 10 Minuten sind alle 120 Sportler im Wasser.
Weiter geht es mit dem Rad über Stock und Stein, Hin und Her, Auf und Ab zurück zum Feuerwehrhaus in Nenderoth, wo sich die Wechselzone und das Ziel befindet. So kommen 380 Hm auf 17,5 km zustande.
Zum Ende wartet noch der Lauf. Nahezu 2 Km geht es bis Arborn (unterhalb des Skilifts) hoch auf ca. 400 müNN, nur bergauf.
Dann heißt es umdrehen und auf dem gleichen Weg zurück zum Ziel.
Das erreichte Sergey nach 1:12 Std. als Achter (3. der M50). Armin kam auf Rang 15 (5. M50), gut sieben Minuten später dort an.
Beide zeigten sich zufrieden mit ihren Leistungen und freuten sich nach der anstrengenden Anreise über eine gemütliche Heimfahrt.
Ergebnisse und Bilder finden sich auf https://www.skiclub-nizza.de/triathlon/ergebnisse.php5?year=2026



