Heißer Triathlonsamstag in Nordhessen
Edersee Drittes Rennen der 2. hessischen Seniorenliga mit Start und Ziel in Waldeck. Als ungeschlagener Tabellenführer reist das SG Elz/Limbach-Quartett nach Nordhessen. Zudem werden die Hessenmeisterschaften über die Olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen) ausgetragen.
Teamkäptn Günter Rothmayer stellt um und schickt Tobias Behle, Sebastian Szardien, Sandro Crisolli und Stefan Kreis in das Rennen. Die vier TriHünen machen ihre Sache gut. Behle entsteigt dem warmen Edersee als Erster und gibt die Führung bis ins Ziel nicht ab. Im Ziel folgt mit Szardien (5.), Crisolli (6.) und Kreis (10.) die komplette Mannschaft in den TopTen. 12 Platzzifferpunkte sind nicht zu unterbieten. Drittes Rennen, dritter Sieg. Als Tabellenführer und den Aufstieg zum Greifen nah, wird am 25.8. das Finale in Viernheim bestritten. Besonderes Schmankerl werden dort die integrierten Rennen der Deutschen Meisterschaft über die Sprintdistanz (0,75-20-5Km) sein.
In der Hessenmeisterschafts-Wertung erreichen die Elzer und Limbacher Triathleten folgende Platzierungen:
3. Behle (M50), 7. Crisolli (M40), 5. Szardien (M45), 15. Kreis, 17. Plückebaum (beide M55).
Bundesligaathlet Oskar Weber finisht für den LCM Rotenburg auf Gesamtrang 4 und holt sich den Titel Junioren-Hessenmeister.
Erneute Enttäuschung im Frankenland
Trebgast/Bayern Das dritte Rennen auch in der 2. Bundesliga-Süd. Im oberfränkischen Kulmbach ist keine Bierverköstigung geplant. Es gilt eine schnelle Sprintdistanz zu absolvieren.
Rang 16 der Vorwoche in Roth will die Mannschaft vergessen machen. Erneut stellt die SG Elz/Limbach das jüngste Team im Feld. 17,8 Jahre im Schnitt. Soma Bárdi, Tom Borst, Henri Malcharek und Sebastian Klein nehmen sich viel vor und wollen an das gute Ergebnis zum Auftakt im Westerwald, in Freilingen wurde man Achter, anknüpfen.
Der Auftakt ist vielversprechend. Gleichauf (11. und 14.) sind Bárdi und Borst aus dem Wasser, brauchen keine zehn Minuten für die 750m im 24°C warmen Wasser des Trebgaster Badesees. Klein (21.) und Malcharek (22.) sind nach genau zehn Minuten raus und haben Tuchfühlung zum ersten Drittel. Vorne dabei, erste Radgruppe erreicht, Trainervorgaben 1a umgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt passt alles.
Ernüchterung nach der ersten von zwei zehn Km langen Radrunden. Borst hält sich gut in der vorderen Radgruppe mit über 20 Fahrern, die anderen TriHünen fallen im Verlauf weiter zurück. Als erster SGler ist Borst nach wenig mehr als 26 Minuten auf dem Rad in den Laufschuhen. Die Wechsel klappen gut. Borst rennt der Spitze hinterher zum See. Bárdi folgt mit 20 weiteren Athleten 30sek später um Rang 40. Noch im Soll. Malcharek ist weitere 60sek und zehn Plätze dahinter. Klein, bereits abgeschlagen am Ende des Feldes, kämpft um den Anschluss.
Borst hält sich gut, rennt die 4,5km in 14:04min (Sieger Moritz Göttler vom DSW braucht 13:17min) und erreicht das Ziel nach 51:17min als 18.. Malcharek zündet den Turbo und läuft in 14:17min auf Rang 44 (53:07min) vor, während Bárdi gar nicht in Tritt kommt und auf Platz 52 (55:35min) zurückfällt. Malcharek und Bárdi können an die guten Resultate der Vorwoche im Deutschlandcup nicht anknüpfen. Klein (59. in 60:10min), lässt noch vier Athleten hinter sich, hadert mit dem Rennverlauf.
Der enttäuschende 14. Tagesplatz lässt die SG in der Tabelle auf den vorletzten, 15. Platz zurückfallen. Mit 25 Tagespunkten liegt die SG Elz/Limbach punktgleich mit dem TSV Viernheim (14.) vor Schlusslicht TuS Griesheim (18 Punkte).
Nun müssen sehr gute Resultate in Nürnberg (14.8.) und Viernheim (24.8.) her, um die Klasse halten und die in Reichweite platzierten Teams Augsburg /13., 26 Punkte) und Forchheim (12., 27 Punkte) noch abfangen zu können.
Im offenen Feld zeigt Kolja Rüb eine sehr gute Leistung. Er gewinnt das Rennen der Jugend A als Gesamtvierter (55:58min) und empfiehlt sich für weitere Ligaeinsätze.
Am 5.7. geht es weiter. Das Team ist auf Einladung des LCM beim Strandfestlauf in Rotenburg/Fulda mit einer Staffel über 4* 2,5km vertreten. In der Besetzung Tom Borst, Thorben Such, Kolja Rüb und Oskar Weber will das Quartett um den Sieg laufen.
Am 7.7. geht es von dort weiter zum Burgwald-Triathlon in Bottendorf. In der 5. Hessenliga soll die Tabellenführung verteidigt und die Aufstiegsfrage vorzeitig geklärt werden. Dafür wird Teamleiter Marius Holl mit Thorben Such, Kolja Rüb, Daniel Wagner, Simon Krause und Maximilian Horoba ein starkes Quintett aufstellen.
Was kommt noch?
05. Juli Rotenburg/Fd. Strandfestlauf
07. Juli Bottendorf. Burgwald-Triathlon. 5. Hessenliga und HTV-Nachwuchscup
13. Juli Kloster Eberbach. Kreis-Sportlerehrung
11.-13. August Jena. Deutsche Triathlonnachwuchsmeisterschaften Einzeln und Team-Relay
18. August Nürnberg. 2. Triathlonbundesliga-Süd
24. August Viernheim. 2. Triathlonbundesliga-Süd und HTV-Nachwuchscup
25. August Viernheim. 2. HTV-Seniorenliga und Altersklassen-DM Sprinttriathlon
01. September Oberursel. SwimRunrepeat HTV-Nachwuchscup
08. September Bad Arolsen. 5. Hessenliga / Trebur. HTV-Nachwuchscup
03. Oktober Kronberg. Bike+Run
Till Ziegler glänzt beim Sprinttriathlon des SC Dreikirchen
von Dominik Thiel
Dreikirchen Am heutigen Sonntag ging unser Vorstandsmitglied Till Ziegler beim Sprinttriathlon des SC Dreikirchen an den Start und bestätigte seine aufsteigende Form eindrucksvoll. Trotz widriger Witterungsverhältnisse gelang es ihm, den ersten Platz in der Altersklasse M45 zu erreichen und sich den dritten Platz in der Gesamtwertung zu sichern.
Der Wettkampf umfasste eine Distanz von 300 Metern Schwimmen im 50-Meter-Becken, gefolgt von 18 Kilometern Radfahren und einem abschließenden 5-Kilometer-Lauf. Till Ziegler meisterte alle drei Disziplinen mit einer starken Performance und absolvierte den Triathlon in einer beeindruckenden Gesamtzeit von 1:00:57 Stunden (4:43 Minuten / 34:42 Minuten / 21:32 Minuten).
Besonders hervorzuheben ist die profilierte Radstrecke, die mit etwa 250 Höhenmetern eine echte Herausforderung darstellte. Auch die Laufstrecke hatte es mit rund 80 Höhenmetern in sich, doch Till Ziegler ließ sich von den anspruchsvollen Bedingungen nicht beirren und zeigte eine herausragende Leistung.
Nun geht es für Till und unser Team in die wohlverdiente Sommerpause. Doch der Fokus liegt bereits auf dem letzten Rennen der 2. Hessischen Seniorenliga Ende August. Hier gilt es, die Tabellenführung zu verteidigen und den Aufstieg zu sichern.
Herbe Niederlage beim Rothsee-Triathlon
von Armin Borst
Roth/Bayern Beim 39. Rothsee-Triathlon im schönen Frankenland geht der Aufsteiger als Außenseiter ins Rennen. Eine triathlonbegeisterte Region. Hier wurde der Triathlon in Deutschland „erfunden“. Viele Jahre beherbergten die Franken den Ironman-Europa im und am Main-Donau-Kanal. Heute ist die Challenge Roth das Mekka der Ausdauerdreikämpfer. Insidern ist der aktuell laufende Rekordversuch „Challenge120“ von Jonas Deichmann ein Begriff.
Fünf TriHünen genießen die tolle Triathlonatmosphäre und stecken sich erreichbare Ziele. Da die junge Garde, Platz 8 beim Auftakt im Westerwald, diesmal in den Rennen der Landesverbände im Einsatz ist, stellt Teamleiter Armin Borst die „ältere“ Reihe auf. Mit Moritz Spitz, Yannick Reitz und Simon Krause drei Athleten des Aufstiegsteams. Vervollständigt durch die Neuzugänge Robert Schönberger (Licher Triathlon Verein) und Daniel Wagner (Eintracht Frankfurt) kann für die SG Elz/Limbach ein selbstbewusstes, erfahrenes sowie rad- und laufstarkes Team an den Start gehen.
16.55 Uhr, pünktlicher Startschuss. Die TriHünen kommen mit den anderen 75 Athleten gut weg. 750m im Rothsee – vier Bojen sind zu umschwimmen. Leider treffen vier Limbacher nicht die Optimallinie und schwimmen ein paar Meter zuviel. Mit Rückstand auf die anvisierte Radgruppe geht es auf die 20km. Dreimal 7km gilt es abzuspulen. Schönberger etwas vorneweg fährt stark und kann noch vom Windschatten profitieren. Reitz, eigentlich auch nah dran, ereilt beim Aufstieg ein weiteres Malheur. Ihm rutscht die Sattelstütze nach unten. 20km in suboptimaler Position ohne Druck aufs Pedal zu bringen. Nun kämpfen die Vier gegen die Umrundung. Das würde die Höchststrafe Disqualifikation bedeuten. Mit viel Aufwand und etwas Wut wird die Wechselzone erreicht. Die letzten 5 Laufkm sind zäh. Angesichts des auf der zweimal zu laufenden Wendepuntkstrecke erkennbaren Rückstands, macht sich Enttäuschung breit. Die mitgereisten Fans feuern laut und eifrig weiter an. Denn, die Laufzeiten sind gut, aber ein Vorlaufen nicht mehr möglich. Mit den hintersten Plätzen muss das Team sich abfinden. Im Teamranking wird die Equipe diesmal 16. von 16. Das schmerzt, war anders geplant. Doch auch die beste Taktik braucht ein wenig Rennglück.
Die TriaHünen liegen auf Rang 12 und haben das Saisonziel Klassenerhalt weiter selbst in den Armen und Beinen.
Am Sonntag wird bei einer schönen Radrunde durch das Frankenland die Müdigkeit aus den Beinen geradelt. Der Teamspirit stimmt.
Alle Ergebnisse finden sich auf der Internetseite ZEITGEMAESS
Unsere jungen Landeskaderathleten zeigen gute Leistungen. Auch für sie ist ein klassischer Sprinttriathlon zu absolvieren. Nach den 750m im Rothsee sind 20km auf dem Rad abzuspulen. Auf dem Seedamm sind 2,5km zweimal rauf und wieder runter zu laufen.
Eine sehr gute Leistung zeigt der Camberger Soma Bárdi.
Ihm gelingt im Hessendress mit Platz 7, er braucht 55:08min für die 25,75km, im Feld der Jugend A ein erfreuliches TopTen-Ergebnis. Tom Borst wird 25ter (56:17min) im starken Juniorenfeld. Lea Borst (für die STU) schafft den 22. Rang.
Beide werden beim Trebgast-Triathlon (Bayern) am 30. Juni, zusammen mit den STU-Athleten Henri Malcharek (erreicht hinter Bárdi Platz 8 in der Jugend A) und Sebastian Klein (40. bei den Junioren) die Farben der SG Elz/Limbach vertreten und werden die am Rothsee erlittene Scharte wieder auswetzen.
Beim Edersee-Triathlon am 29. Juni will die SG Elz/Limbach Ü40 die Tabellenführung verteidigen und auch um hessische Medaillen fighten.
Erich-Fill-Triathlon: Rekordbeteiligung und Siegerstimmung bei der 36. Auflage
Am gestrigen Sonntag feierten wir mit großer Freude die 36. Auflage des Erich-Fill-Triathlons, eine der ältesten und traditionsreichsten Triathlonveranstaltungen in Deutschland. Dieses Jahr konnten wir mit rund 240 Startern einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen, was uns besonders stolz macht.
Die Wettkämpfe boten für jeden etwas: die Olympische Distanz (1 km Schwimmen, 38 km Radfahren und 10 km Laufen), die Sprint-Distanz (500 m Schwimmen, 19 km Radfahren und 5 km Laufen) sowie eine Sprint-Schnupperdistanz (300 m Schwimmen, 19 km Radfahren und 2,5 km Laufen) für alle, die gerne einmal in den Triathlonsport hineinschnuppern möchten.
Geschwommen wurde traditionell im beheizten 50m-Becken des Freibads in Taunusstein-Hahn. Bei angenehmen Wassertemperaturen war kein Neoprenanzug erforderlich. Die Rad-Wendepunktstrecke, die durch ihre abwechslungsreiche und hüglige Landschaft besticht, war für den Autoverkehr gesperrt und ermöglichte den Teilnehmern ein sicheres und freies Fahren. Auch wenn der auffrischende Wind eine zusätzliche Herausforderung darstellte, meisterten die Athleten die anspruchsvolle Strecke mit Bravour. Der abschließende Lauf führte rund um das Schwimmbad und bot eine schöne, gut markierte Strecke.
Ein besonderes Highlight dieses Jahres waren die Rennen der Hessischen Triathlon Senioren- und Masterligen. Hier konnte das heimische Team, das als Startgemeinschaft SG_Elz-Limbach angetreten war, den ersten Platz in der 2. Seniorenliga erzielen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung!
Unsere Teilnehmer lobten die ausgezeichnete Organisation und die familiäre Atmosphäre der Veranstaltung. Diese Gemeinschaftlichkeit und die freundliche, unterstützende Stimmung unterscheiden unseren Triathlon von den großen Events und machen ihn zu einem besonderen Erlebnis. Katja Schneider, Präsidentin des Hessischen Triathlonverbandes, unterstrich in ihrer Rede anlässlich der Siegerehrung die Bedeutung solcher Veranstaltungen und hob hervor, wie wichtig es ist, dass diese erhalten bleiben.
Ralf Rouenhoff, der Cheforganisator der Veranstaltung, bedankte sich herzlich bei allen Teilnehmern, Helfern und Zuschauern. Die TSG Limbach als Veranstalter ist sehr zufrieden und blickt voller Vorfreude in die Zukunft. Gemeinsam mit den Gemeinden und der Kreisverwaltung wollen wir die Weichen dafür stellen, dass wir in den kommenden Jahren eine vollgesperrte Rad-Rundstrecke anbieten können.
Der 36. Erich-Fill-Triathlon war ein rundum gelungenes Fest des Sports und der Gemeinschaft. Wir freuen uns schon jetzt auf die kommenden Jahre und auf viele weitere unvergessliche Triathlonmomente mit euch allen. Herzlichen Dank an alle, die diesen Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht haben!



